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Banyalbufar

Die Gemeinde Banyalbufar mit ihrem gleichnamigen Dorf als Verwaltungssitz sei hier ebenfalls erwähnt, weil die Umgebung des Dorfes so malerisch und echt mallorquinisch ist. Das Dorf selbst hat zwar nur 500 Einwohner, die um die alte Baronia – den Hauptsitz der einst absolutistischen Regierung des Tals – herum wohnen.
Das Dorf selbst ist terrassenartig in die Hänge der Serra de Tramuntana eingebettet, unterhalb des Dorfes ist eine malerische Bucht gelegen.

Der Verlust der Malvasier-Traube

Die Mauren haben der Insel in dieser Region jedoch ein lebendiges Erbe hinterlassen, dass sich primär an den noch heute funktionierenden Bewässerungssystemen zeigt. Wurde einstmals vornehmlich Wein in Form der heute weitestgehend unbekannten Malvasier-Traube angebaut, so werden die Systeme heute für Tomaten und andere Gemüsesorten genutzt. Beachtlich ist die Art und Weise, mit der die Mallorquiner das schroffe Felsland urbar gemacht haben. Mit terrassenartig angelegten Feldern wurde der maximale Wirtschaftsraum aus der abweisenden Landschaft gewonnen.

Der Verlust der bevorzugten Anbaugebiete der Malvasier-Traube soll das spanische Herrscherhaus derart getroffen haben, dass ein Hauptgrund für die Rückeroberung der Insel Mallorca die Wiedergewinnung der Weinversorgung gewesen sein soll.

Die Malvasier-Traube wird heute wiederentdeckt und auf einigen Weinbergen Mallorca’s bereits wieder domestiziert.

Strände und Buchten bei Banyalbufar

In der Gegend um Banyalbufar finden Sie außerdem versteckte und wenig besuchte Buchten, als da wären die Cala Banyalbufar, Es Corral Fals und Son Bunyola. In diesem Teil der Insel fallen die Badestellen allerdings eng und felsig aus.

Die umliegende Sierra Tramuntana hält anspruchsvolle Wandertouren bereit, die von Banyalbufar aus angetreten werden können. Auch der Fernwanderweg GR221 führt an Banyalbufar vorbei.

Es Caragol – Naturstrand inmitten des Migjorn

Ebenfalls ist ausgehend vom Leuchtturm El Faro De Ses Salines die Sandbucht Es Caragol zu erreichen. Der Fußweg zu diesem Strand dauert etwa 30 Minuten und ist daher leichter zu bewältigen als der mühsame Weg zur Calò des Marmols.
Der Pfad führt in westlicher Richtung direkt an der Küste entlang und stellt einen attraktiven Spaziergang dar.

Der Strand selbst ist recht ausladend. Weite Teile der Wasserlinie sind von Seegras bedeckt, aber es gibt auch freie Stellen. Im Sommer stellt dieser Strand eine gelungene Alternative dar, denn einfach zu erreichende Strände sind dann meist sehr voll. Der Sand der Es Caragol hat eine angenehm weiße Farbe, was ihn zu einem sehr attraktiven Strand macht.

In den Dünen dieses Naturstrandes tummeln sich nackte Sonnenanbeter, denn der Strand ist auch als FKK-Refugium bekannt. Infrastruktur ist nicht vorhanden – das sorgt leider für unappetitliche Zwischenfälle auf der Suche nach einem Liegeplatz in den Dünen.

Wenn Sie noch 15 Minuten weiter wandern, erreichen Sie die Cala En Tugores – die Bucht ist zum Baden ungeeignet, als Zwischenziel für einen Ausflug jedoch empfehlenswert.

Länge: 450 Meter
Tiefe: 40 Meter
Wasserqualität: Hoch
Besucheranzahl: Mittel
Parkplätze: Nein
Region: Migjorn
Besonderheit: Bei Einheimischen im Sommer beliebt

Cala Tuent

Inmitten der Nordküste mit dem schroffen Tramuntana-Gebirge sind zugängliche Buchten und Badestellen rar gesäht. Eine wohltuende Ausnahme bildet die Cala Tuent, die als Urlaubsort entsprechend begehrt ist. Neben der herrlichen Bucht bietet sich der Ort Cala Tuent auch als Basis für Wanderungen und Trekking-Touren in die Weiten des Gebirges sehr gut an . Der Ort liegt direkt unterhalb der höchsten Erhebung der Insel Mallorca – dem Puig Major mit 1445 Metern. Weiterlesen

Cala en Bassset

Inmitten der schroffen Nordwestküste, unterhalb des Tramuntana-Gebirges, liegt die Bucht Cala en Basset inmitten unberührter Natur. Die Bucht eignet sich nicht ohne weiteres zum Baden, ist aber auf Grund ihrer Schönheit dennoch ein beliebtes Ausflugsziel. Besonders per Boot kommen viele Besucher zum Baden, Tauchen und Schnorcheln in diese Bucht. Weiterlesen