Caló des Moro – tropischer Strand von Mallorca

Wer die Caló des Moro erblickt, der wähnt sich eher in der Südsee als auf Mallorca. Türkisblaues Wasser umspült seichte Felsen in der verwinkelten Bucht. Um in diesen Genuss zu kommen, muss der geneigte Badeurlauber allerdings eine gewisse Mühsal auf sich nehmen. Die Bucht ist über verschiedene Kletterpfade zu erreichen, die zum Teil waghalsig sind. Der einfachste Weg startet an der Carrer des Caló des Moro, wo Sie Ihr Auto abstellen können. Diese Straße ist entgegen anders lautender Schilderungen keine Privatstraße – es hilft halt, wenn man selbst mal vor Ort war.

Der Weg in die Caló des Moro

Folgen Sie den steilen Treppen, die hinunter zur Küste führen. Zu Ihrer Rechten sehen Sie sodann die Cala s’Almunia – eine kleine, malerische Bucht, die zum Baden jedoch recht ungeeignet ist. Folgen Sie dem Pfad zu Ihrer Linken. Sie passieren niedrige Fischerhütten mit ihren Bootsanlegern. Links derselben finden Sie ein unverschlossenes Tor, das als Privatweg gekennzeichnet ist. Sie durchqueren nun ein spendenfinanziertes Naturreservat. Bald erblicken Sie die Bucht, zu der ein recht steiler Pfad führt. Achtung: Für körperlich eingeschränkte und ältere Menschen ist der Weg nicht zu empfehlen. Kinder hingegen bewältigen ihn mit Leichtigkeit.

Ein früher Aufbruch empfiehlt sich, wollen Sie am Strand verweilen und Platz für Ihr Handtuch finden. Wegen der beschwerlichen Anreise hält sich der Besucheranturm zwar in Grenzen – der Strand selbst ist jedoch so klein, dass er bereits mit 50 Personen mehr als gut gefüllt ist.

Die Lage der Caló des Moro

Die Bucht liegt verwinkelt inmitten der Steilküste des südlichen Migjorn. Seine lagunenartige Lage schützt vor allzu starkem Wellengang. Die Bucht ist hervorragend zum Schnorcheln geeignet. Das Wasser ist extrem klar, neben dem sandigen Untergrund finden sich auch verschiedene Felsen im Wasser, um die sich stets viele Fische einfinden. Auf Höhe der Wasserlinie können Sie zwei Höhlen erkunden. Größter Genuss ist allerdings, das prächtige Farbenspiel des türkisblauen, grünlich schimmernden Meeres. Ein Rausch für die Sinne!

Die Bucht verfügt über keinerlei Infrastuktur. Auch Sonnenschirme und Liegen gibt es hier nicht. Auf dem Weg zur Bucht öffnet in Sommer eine kleine Limo-Bude seine Türen.

Der Strand ist klein und eng – in der Hauptsaison ist der Strand zum ausgiebigen Baden daher nicht zu empfehlen. Ab September hingegen sollten Sie hier einen ganzen Tag verbringen.

Länge: 50 Meter
Untergrund: feiner Sand
Wasserqualität: Klar & Sauber
Besucheranzahl: Hoch
Parkplätze: Abseits der Bucht
Region: Migjorn

Inselheld

Inselfan und Autor des Insel-Leben.de Projektes. Jede freie Minute wird der schönsten Nebensache der Welt gewidmet - der Erkundung der schönsten Inseln und dem Schreiben darüber.

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